von Izabella Dolgos
Manche Sommer spielen sich am Wasser ab. Andere zwischen Weinbergen, Gärten und langen Mittagessen unter freiem Himmel. Manche verlangen nach Ruhe, andere nach Familie und Freunden um einen großen Tisch.
Genau deshalb beginnt eine gute Auswahl nicht bei der Frage, welche Villa am schönsten ist. Sondern bei der Frage, welche Art von Sommer man erleben möchte. Ruhig oder gesellig. Nah am Wasser oder eingebettet in Natur. Klassisch mediterran oder bewusst abgelegen. Mit viel Service oder mit größtmöglicher Freiheit.
Denn eine Villa ist nie nur ein Haus. Sie bestimmt, wie die Tage beginnen, wo man zusammenkommt, wie viel Rückzug möglich ist und wie selbstverständlich sich ein Ort anfühlt. Ob der Morgen mit einem Sprung ins Meer beginnt, der Abend an einer langen Tafel endet oder der ganze Aufenthalt von diesem seltenen Gefühl getragen wird, zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein.
Die Villen dieser Ausgabe stehen für unterschiedliche Antworten auf diese Frage. Einige davon zählen zu den ikonischsten Sommerorten Europas. Andere werden bis heute eher von jenen entdeckt, die gezielt nach besonderen Orten suchen. Sie zeigen den Hochsommer in seinen verschiedenen Formen – ikonisch auf Capri, ursprünglich auf Pantelleria, entspannt an der Algarve, natürlich am Gardasee, kultiviert in der Toskana und nah am Meer in Istrien.
Eine kuratierte Auswahl für alle, die nicht einfach irgendwohin reisen möchten, sondern genau den Sommer finden wollen, der zu ihnen passt.
Jede Region hat ihre eigene Art, den Sommer zu leben.
Auf Capri beginnt der Tag oft mit einem Blick auf das Meer. In der Villa Azzurra scheint die Insel ihren berühmten Glamour mit einer überraschenden Ruhe zu verbinden. Die Tage spielen sich zwischen Terrassen, dem tiefblauen Wasser und dem Licht des Golfs von Neapel ab, während am Abend die Lichter der Küste langsam in der Ferne aufleuchten.
Vielleicht liegt es am Licht, das sich an den weißen Fassaden spiegelt, an den Booten, die durch die Faraglioni gleiten, oder an der besonderen Mischung aus Eleganz und mediterraner Leichtigkeit, die die Insel seit Jahrzehnten auszeichnet.
Die Villa Azzurra liegt oberhalb des Meeres und bietet einen Rückzugsort, der den Charakter Capris perfekt widerspiegelt. Tagsüber bestimmen das intensive Blau des Golfs von Neapel und die warme Meeresbrise den Rhythmus des Tages. Die Morgen beginnen auf der Terrasse mit Blick auf das Wasser, während die Nachmittage zwischen versteckten Badebuchten, Spaziergängen durch die Gärten der Insel und langen Mittagessen unter freiem Himmel vergehen.
Am Abend zeigt Capri eine andere Seite. Wenn die Tagesgäste die Insel verlassen, kehrt jene besondere Atmosphäre zurück, die Capri seit Generationen zu einem der begehrtesten Sommerorte Europas macht. Die Lichter entlang der Küste beginnen zu funkeln, die Temperaturen werden angenehm mild und die Stunden zwischen Aperitivo und Dinner scheinen sich endlos auszudehnen.
Villa Azzurra verbindet genau diese beiden Welten: die zeitlose Eleganz Capris und die Privatsphäre eines Hauses, das Raum für Familie, Freunde und lange Sommertage schafft.
Wer an die Toskana denkt, denkt meist an sanfte Hügel, Zypressenalleen, mittelalterliche Dörfer und endlose Weinberge. Die südliche Maremma bietet all das – und gleichzeitig etwas, das viele mit der Region nicht verbinden: kilometerlange Sandstrände, eine spektakuläre Küste und einige der schönsten Badeorte Italiens.
Villa Serafine liegt nur wenige Minuten von Capalbio entfernt, einem der elegantesten Orte der Region. Hinter den historischen Mauern des kleinen Hügeldorfes verbergen sich Galerien, Restaurants und eine Atmosphäre, die seit Jahrzehnten Künstler, Unternehmer und italienische Familien anzieht. Anders als in vielen bekannteren Teilen der Toskana wirkt hier vieles noch authentisch und angenehm unaufgeregt.
Die Region lebt von ihren Kontrasten. Morgens ein Spaziergang durch die Gassen eines mittelalterlichen Dorfes, mittags ein Lunch in einem Weingut zwischen Olivenhainen und Weinbergen, nachmittags ein Bad im Meer oder ein Bootsausflug entlang der Küste bis zum Monte Argentario und den vorgelagerten Inseln Giglio und Giannutri.
Capalbio gehört zu jenen Orten, die man nicht zufällig auf jeder Toskana-Liste findet – und genau darin liegt sein Reiz. Die südliche Maremma verbindet vieles, was man an der Toskana liebt: mittelalterliche Dörfer, Weingüter, Olivenhaine, lange Mittagessen und diese weite, goldene Landschaft. Gleichzeitig liegt das Meer nur wenige Minuten entfernt.
Genau diese Kombination macht die Region so außergewöhnlich. Morgens ein Spaziergang durch Capalbio, mittags ein Lunch auf einem Weingut, nachmittags ein Bad an den langen Sandstränden oder ein Bootstag rund um den Monte Argentario. Es ist eine Toskana, die kultiviert und natürlich zugleich wirkt – weniger offensichtlich als Chianti oder Forte dei Marmi, aber gerade deshalb so interessant.
Villa Serafine liegt ideal, um diese besondere Seite der Region zu erleben: nah genug am Meer, nah genug an Capalbio und dennoch mit der Ruhe eines privaten Rückzugsortes zwischen Olivenhainen, Weinbergen und Landschaft.
Istrien gehört zu den wenigen Regionen Europas, die sich ihren Charakter trotz wachsender Beliebtheit bewahrt haben. Die Landschaft erinnert stellenweise an die Toskana, die Küche verbindet italienische und kroatische Einflüsse, und entlang der Küste wechseln sich historische Hafenorte, Pinienwälder und kleine Badebuchten ab.
Gerade Novigrad besitzt diese seltene Mischung aus mediterraner Leichtigkeit und angenehmer Unaufgeregtheit. Statt großer Inszenierung prägen kleine Restaurants am Wasser, lokale Märkte, Fischerboote im Hafen und das langsame Tempo eines echten Küstenortes das Bild.
Villa Adriatica liegt nur wenige Schritte vom Meer entfernt und verbindet modernes Design mit genau dieser Atmosphäre. Ein Haus für alle, die die Adria von ihrer authentischen Seite erleben möchten – mit ausgezeichnetem Essen, viel Nähe zum Wasser und einer Region, die bis heute eher von Kennern geschätzt wird als vom großen Publikum.
Nur wenige Schritte vom Meer entfernt verbindet die Villa Adriatica modernes Design mit genau dieser Leichtigkeit. Klare Linien, helle Räume und großzügige Terrassen schaffen einen Ort, an dem sich das Leben fast von selbst nach draußen verlagert.
Die Region gehört zu den kulinarisch spannendsten Gegenden des Mittelmeerraums. Frischer Fisch, Trüffel aus dem Hinterland, ausgezeichnete Olivenöle und einige der besten Weingüter Kroatiens liegen nur wenige Minuten entfernt. Morgens ein Bad im Meer, mittags ein Lunch in einer Konoba direkt am Wasser und am Abend ein Glas Malvasia bei Sonnenuntergang – Istrien besitzt eine besondere Fähigkeit, einfache Momente außergewöhnlich wirken zu lassen.
Villa Adriatica ist der ideale Ausgangspunkt, um diese Seite Kroatiens zu entdecken. Einen Sommer, der nicht von großen Sehenswürdigkeiten lebt, sondern von Atmosphäre, Authentizität und der Nähe zum Meer. Genau deshalb gehört Novigrad zu jenen Orten, die viele Reisende zufällig entdecken und anschließend immer wieder besuchen möchten.
Der Gardasee hat eine ganz eigene Art, den Sommer zu zeigen. In Toscolano Maderno trifft das tiefe Grün mediterraner Gärten auf Palmen, Zypressen, Berge und das klare Blau des Wassers. Villa Puro liegt mitten in dieser Landschaft und verkörpert eine Nähe zur Natur, die nicht inszeniert wirkt, sondern selbstverständlich ist: einfach, natürlich und elegant.
Morgens ein Espresso mit Blick auf den See, nachmittags eine Bootsfahrt über das Wasser und abends ein Tisch im Freien – hier braucht ein Sommertag nicht viel, um vollkommen zu sein.
Besonders charakteristisch für Villa Puro ist der Lavendelgarten des Hauses. Aus den dort angebauten Pflanzen entstehen eigene organische Kosmetikprodukte – ein Detail, das viel über die Philosophie der Villa erzählt. Die Nähe zur Natur ist hier nicht Teil eines Konzepts, sondern gelebter Alltag.
Wer durch den Garten spaziert, versteht den Namen des Hauses sofort. Die sanften Farbtöne des Lavendels, das silbrige Grün der Olivenbäume, das tiefe Grün der Zypressen und das Blau des Gardasees verschmelzen zu einer Landschaft, die beinahe wie ein Aquarell wirkt. Begleitet vom Duft der Kräuter und Blüten führt der Weg durch den Garten in Richtung Olivenhain, während sich dahinter die Berge erheben und der See in der Ferne glitzert.
Puro verbindet die Schönheit dieser Landschaft mit einer unaufgeregten Eleganz und erinnert daran, dass die schönsten Sommer oft die einfachsten sind. Nicht spektakulär, sondern selbstverständlich. Nicht inszeniert, sondern authentisch.
Weit entfernt von den klassischen Reiserouten liegt Pantelleria – eine Insel, die sich nicht sofort erschließt und gerade deshalb so faszinierend ist. Zwischen Sizilien und Nordafrika gelegen, wirkt sie rauer, ursprünglicher und geheimnisvoller als viele andere Orte im Mittelmeer. Hier gibt es keine glatte Postkartenidylle, sondern Lavastein, Wind, dunkle Felsküsten, natürliche Thermalquellen, kleine Badebuchten und ein Licht, das der Landschaft eine fast archaische Schönheit verleiht.
Pantelleria gilt bis heute als Rückzugsort für viele bekannte Italiener und internationale Individualisten, die genau diese Mischung aus Ursprünglichkeit, Diskretion und Natur suchen. Die Insel ist nicht touristisch im klassischen Sinn. Sie ist kein Ort für schnellen Konsum, sondern für Menschen, die Stille, Weite und Authentizität schätzen.
An der Algarve zeigt sich der Sommer von seiner entspanntesten Seite. Während viele Reisende die bekannten Küstenorte ansteuern, besitzt Armação de Pêra noch immer jene authentische Atmosphäre eines portugiesischen Fischerortes, in dem sich das Leben am Meer bis heute seinen eigenen Charakter bewahrt hat.
Der Ort liegt an einem der beeindruckendsten Strände der Algarve. Kilometerlanger goldener Sand zieht sich entlang der Küste, eingerahmt von den für die Region typischen ockerfarbenen Klippen und dem tiefblauen Atlantik. Selbst in den Sommermonaten findet man hier ausreichend Platz, um die Weite und Ruhe dieser außergewöhnlichen Küstenlandschaft zu genießen.
verbindet zeitgenössische Architektur mit der entspannten Lebensart des Südens. Die Nähe zum Meer, die großzügigen Außenbereiche und der aufmerksame Service schaffen eine Atmosphäre, in der man vom ersten Moment an ankommt. Hier steht nicht nur das Haus im Mittelpunkt, sondern das gesamte Urlaubserlebnis – von langen Frühstücken auf der Terrasse bis zu Abenden, die erst mit dem Sonnenuntergang über dem Atlantik beginnen.
Die Algarve besitzt ein ganz besonderes Licht. Die Tage wirken länger, die Farben intensiver und die Grenze zwischen drinnen und draußen scheint zu verschwimmen. Genau deshalb zählt diese Küste seit Jahrzehnten zu den beliebtesten Sommerdestinationen Europas.
Villa Vermelho verbindet diese natürliche Schönheit mit Privatsphäre, Komfort und einem Service, der jeden Aufenthalt angenehm unkompliziert macht.
So unterschiedlich diese Orte auch sind, sie zeigen, dass ein gelungener Sommer selten von Plänen bestimmt wird. Eher von der richtigen Umgebung: einem Haus, das zum Leben passt, einer Landschaft, die den Tag verändert, und Momenten, die nicht inszeniert werden müssen.
Vielleicht ist genau das die Kunst des Reisens: nicht möglichst viel zu erleben, sondern den Ort zu finden, an dem sich alles für eine Weile richtig anfühlt. Und an den man sich später nicht nur erinnert, sondern gerne zurückkehren möchte.
Genau dort beginnt unsere Arbeit: zu verstehen, welche Art von Sommer Sie suchen – und den Ort zu finden, der dazu passt.